4 Szenarien einer Post-Corona-Welt

Wer für die Zukunft plant und eine neue zukunftssichere Positionierung erarbeiten will, muss Annahmen treffen, wie und für wie lange die Corona-Krise die Länder dieser Welt verändern werden.

Aus heutiger Sicht gibt es vier Hauptszenarien, wie eine Post-Corona-Welt aussehen könnte. Dabei kann es durchaus sein, dass dies in einzelnen Ländern sehr unterschiedlich aussehen wird.

Coronavirus global

Quelle: Miroslava Chrienova, Pixabay

 

Szenario 1: Weltweite Hygiene-Diktatur

Die dystopische Variante mit Totalüberwachung:

  • Differenzierung nach Gruppenzugehörigkeit: Herrschender oder Untertan, Elite oder Plebs
  • Der Staat oder die Gesundheitsbehörde entscheidet über Kindeswohl (Verbleib in der Familie oder Inobhutnahme) und darüber, ob Alte und Kranke allein sterben müssen
  • Erhöhte Sterblichkeit durch die Zwangsmaßnahmen wird billigend in Kauf genommen – Hauptsache, es sterben weniger an Corona.
  • Zwangsimpfung bei bestimmten Bevölkerungsgruppen und/oder in bestimmten Ländern
  • Ganz im Sinne der Verfechter der Großen Transformation, des Großen Reset und der Neuen Weltordnung, korrespondierend mit Sozialismus und Weltregierung
  • Ende individueller Freiheiten (sehr schnell und umfassend); Selbstbestimmung und Eigenverantwortung ist kaum noch möglich
  • Massive Beschneidung des freien Unternehmertums
  • Ende des Privateigentums (schleichende und „alternativlose“ Folge des dauerhaften Wegfalls weiter Teile der Wirtschaft)
Corona-Diktatur

Quelle: Matryx, Pixabay

 

Szenario 2: Differenzierung nach Immunitätsstatus

  • Wer einen Impfschutz oder dauerhafte Immunität nachweisen kann, kann sich frei bewegen => „Freiwilligkeit“ der Impfung??
  • Tägliche Tests für jeden, der sich bewegt
  • evtl. Einführung einer Digitalen Identität
  • Kontaktverfolgung, z. B. mittels Tracing Apps
  • Quarantäne-Regelungen machen Auslandsreisen für Nichtimmune zu einem erheblichen Zeit- und Kostenrisiko; Flug- und Schiffsreisen könnten gänzlich unmöglich werden
  • Manche Länder verfügen eine Zwangsimpfung – mit unabsehbaren Langfristfolgen für die Gesundheit, Fruchtbarkeit und Arbeitsfähigkeit der Bevölkerung und die Fortexistenz von Völkern und Nationen

 

Frei oder unfrei?

Szenario 3: Kontrollierte Welt vs. freie Welt

  • Differenzierung nach Region
  • Unterscheidung der Länder in WHO-Follower und Nicht-WHO-Follower

Kontrollierte Welten:

  • enthalten Elemente der Szenarien 1 oder 2

Freie Welten:

  • Länder mit einer hohen Durchseuchungsrate oder gar erreichter Herdenimmunität der Bevölkerung erklären die Pandemie für beendet und schaffen alle Zwangsmaßnahmen ab
  • Staaten, die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung favorisieren (müssen): Höheres Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko wird in Kauf genommen, entweder mangels verfügbarer bzw. finanzierbarer Alternativen, oder auf Grund der Erkenntnis, dass die Folgen der Schutzmaßnahmen viel schädlicher sind das Virus selbst
  • enthalten Elemente des Szenarios 4
Lübbenau, Spreewald

Szenario 4: Teilweise Rückkehr zur alten Normalität

Die optimistischste Variante:

  • Einführung von Best Practice nach offenem, sachlich geführtem wissenschaftlichem Diskurs
  • Pragmatismus siegt über Ideologie, Aufklärung über Dogmatismus, gesunder Menschenverstand über politische Korrektheit
  • Dieser Paradigmenwechsel erfolgt seitens der Politik vermutlich nicht freiwillig (von einzelnen Ländern abgesehen), sondern nur widerwillig bzw. muss von der Bevölkerung erzwungen werden.
  • Vermutlich ein Land nach dem anderen => allmählicher Übergang von Szenario 3
  • Verschiebung der Prioritäten im Gesundheitswesen: Vorsorge vor Heilung, Prophylaxe vor Behandlung; z. B. durch Vitamin D Supplementierung für Alte,  Angehörige von Risikogruppen und Menschen mit einem starken Vitamin D-Mangel (Vollverschleierte, Farbige in Ländern höherer Breite, In-Door-Lifestyle; sowie grundsätzlich alle Menschen in Ländern höherer Breite während des Winters)
  • Machtfülle und Einflussnahme der Weltgesundheitsorganisation wird massiv zurückgedrängt

Ist das Szenario 4 nur ein Wunschtraum, fernab jeglicher Realität und ohne Realisierungschance? Nein, keineswegs.

Zahlreiche Studien haben inzwischen gezeigt, dass man mit prophylaktischen Maßnahmen (Sorge für ein gutes Immunsystem: Vitamin D, Vitamin C, Zink u.a.) und frühzeitiger Medikamentierung (z. B. mit Hydroxychloroquin, Ivermectin) eine sehr signifikante Reduzierung des Risikos eines schweren Krankheitsverlaufs oder Tod bei einer Infizierung mit Covid-19 erreichen kann.

Es geht um Selbstbestimmung und Eigenverantwortung und darum, was der Einzelne tun kann, ohne Regeln zu brechen oder andere um Erlaubnis fragen zu müssen.

Dies gilt für alle Szenarien:

  • Die zwischenzeitlich eingetretenen katastrophalen wirtschaftlichen Folgen durch die Anti-Corona-Maßnahmen lassen sich nicht mehr rückgängig machen.
  • Das Ende des globalen Schuldenzyklus mit damit eingehender systemischer Krise des Weltfinanzsystems lässt sich allenfalls ein wenig aufschieben, aber nicht verhindern. Die Corona-Krise wirkt hier nämlich „nur“ als Brandbeschleuniger, nicht als Verursacher.
  • Inwieweit erlernte, anerzogene bzw. unter Strafandrohung erzwungene Verhaltensweisen der Menschen sich nach einem Ende der Zwangsmaßnahmen (in Szenario 4 bzw. in der freien Welt von Szenario 3) wieder normalisieren, bleibt abzuwarten.
  • Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich mentale Einstellungen (z. B. Betonung der Angst vor Krankheiten, körperlicher Nähe, Ausgegrenzt werden, Bestrafung) und  Verhaltensweisen (Denunziantentum, Verzicht auf Konsum, Gewöhnung an umfassende Regulierung; aber auch Arbeiten von Zuhause) dauerhaft geändert haben werden. Das gilt insbesondere für die Verarbeitung traumatischer Erlebnisse (Maskenzwang, Abstandsregeln, Quarantäne, Isolierung) von Kindern und Jugendlichen.